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Neuigkeiten

Einschulung 2018 Freitag, der 29. Juni 2018; Alter: 18 Tage

Hier die Abläufe an den Tagen der Einschulungen. Bitte beachten Sie die Aushänge in der Schule. Es sind immer auch Änderungen möglich.

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Von: ts

29.06.18 10:16
Zeugnisausgabe der Fachoberschule 2018 Freitag, der 29. Juni 2018; Alter: 18 Tage

82 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Fachoberschule mit einem Abschluss. Viel Erfolg im weiteren Leben wünscht das Kollegium der Friedrich-Ebert-Schule Wiesbaden.

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Von: ts

29.06.18 10:06

Abschlussjahrgang 2018

Studienfahrt VT 2018 Dienstag, der 26. Juni 2018; Alter: 21 Tage

Die zweiten Lehrjahre der Veranstaltungstechnik waren auf ihrer alljährlich stattfindenden Studienfahrt. Es werden Betriebe besichtigt, die für die VT Produkte und Dienstleistungen anbieten. Lernen von und bei den Marktführern.

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Von: tb

26.06.18 09:23

Veranstaltungstechniker-Klasse 10BV01 besucht Karting, Adventure-Golf & Events • FAHR•WERK Dienstag, der 26. Juni 2018; Alter: 21 Tage

Die angehenden Veranstaltungstechnikerinnen und -techniker lieferten sich auf der berühmten Rennstrecke in Schaafheim, auf der auch schon die Rennfahrer Michael Schumacher, Sebastian Vettel und Timo Glock trainierten, ein Qualifiying-Rennen mit den Karts bei bis zu 90 km/h.

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Von: cm

26.06.18 08:56

Bild oben: Der Start. Bild unten: Die Siegerehrung.

Verkehrspräventionstag 2018 Samstag, der 16. Juni 2018; Alter: 30 Tage

Am Donnerstag, 7. Juni 2018, fand in der Zeit von 9 bis 14 Uhr erstmals an der Friedrich-Ebert-Schule ein Verkehrspräventionstag statt. Begleitet wurde diese Maßnahme von der Wiesbadener Polizei durch Frau Schmitt und Frau Hailbronner. An der Veranstaltung konnten über 100 Schülerinnen und Schüler a...

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Von: js

16.06.18 17:55

InteA-Klasse besucht Mauritius-Mediathek Dienstag, der 24. April 2018; Alter: 83 Tage

Am vergangenen Mittwoch haben wir mit unserer Klasse die Mauritius-Mediathek besucht. Eine Mitarbeiterin hat uns herumgeführt und uns die Bibliothek gezeigt. Das war eine sehr schöne Bücherei. Man hat da sehr viel Platz zum Lernen oder um die Hausaufgaben zu machen.

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Von: 11IN03

24.04.18 14:31

„Wir leben alle in einem Land!“ Dienstag, der 24. April 2018; Alter: 83 Tage

Eine außergewöhnliche Religionsstunde erlebten gestern die Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik 11BE03. Aber auch die Deutschstunde der InteA-Flüchtlingsklasse 11IN03 war außer der Reihe. Denn beide Lerngruppen trafen sich zu einem persönlichen Kennenlernen – was bei beiden Klassen sehr gut ...

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Von: js

24.04.18 14:23

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Abschlusspräsentation der Zweijährigen Fachschule für Technik


Bilder und Text:Th. Scholz

Sieben Projekte der Fachrichtung Maschinenbau und fünf Projekte der Fachrichtung Technische Betriebswirtschaft fanden am 11. Juni 2016 ihren Abschluss mit einer Präsentation der einzelnen Ergebnisse. Insgesamt 53 Studierende der Zweijährigen Fachschule für Technik, kurz Technikerschule, bauten am Freitag bereits ihre Messestände auf, testeten noch einmal ihre Vorträge und den Umgang mit Funkmikrofonen. Sollten diese im Stativ stecken, damit die Hände frei sind oder doch lieber in der Hand gehalten werden, damit man sich frei bewegen kann. Viele Kleinigkeiten mussten arrangiert werden für den Erfolg am Samstag. Unter den präsentierenden angehenden Technikern befanden sich zwei Studierende, die über ein Austausch-Programm mit China hier in Deutschland ihren Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker erreichen werden. Sie hatten es wahrlich am schwersten. Mühsam quälten sie sich ohne Deutsch-Kenntnisse durch die ersten Unterrichtsstunden. Schnell war abzusehen, dass ein intensiver Sprachkurs zwingend erforderlich ist, um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben. Herr Han und Herr Shou konnten danach zunehmend mehr aus dem Unterricht für sich mitnehmen. Am Samstag präsentierten sie in deutscher Sprache zum Teil komplizierte Zusammenhänge und ernteten ausgedrückt durch lang anhaltenden Beifall Respekt für die Leistung. Das Thema ihrer Projektgruppe, zu der die drei deutschen Studierenden Mario Werner, Alexander Hill und Benedikt Timm gehörten, beschäftigte sich mit der Zuführung von Kleinteilen zu einem Roboter. Über ein Kamerasystem stellt das System fest, wie die Teile liegen. Im Falle einer zu engen Lage der Kleinteile, die ein sicheres Greifen des Roboters beeinträchtigen würde, werden die chaotisch liegenden Kleinteil automatisch so heftig angestoßen, dass sie umkippen bzw. umgedreht werden und so weiter voneinander entfernt in einer für den Roboter besseren Greifposition zur Ruhe kommen. Das System, welches von den Studierenden erfunden wurde, ist natürlich modular auf beliebige Abmessungen erweiterbar und adaptierbar. Neben diesem automatisierten System wurden von den Maschinenbau-Technikern weitere technisch sehr interessante Problemlösungen aus den Bereichen Fahrzeugbau, Verfahrenstechnik, Schrottaufbereitung und Sondermaschinenbau vorgestellt. Die Projekte der Studierenden der Technischen Betriebswirtschaft sind zwar auf ökonomische Problemlösungen akzentuiert. Sie sind aber immer eingebettet in dem komplexen betrieblichen System des jeweiligen Auftraggebers. Die Präsentationen dauern in der Regel jeweils eine Viertelstunde. Danach geht es an die Messestände, um Detailfragen zu klären. Häufig stehen an den Messeständen die Lösungen real oder modellhaft zum näheren Begutachten. Das Auftreten an den Ständen und die Leistungen während der Präsentationen unterliegen der Bewertung durch das jeweils betreuende Lehrerteam. So geht es im Halbstundentakt weiter. Die Schwierigkeit besteht für die Präsentierenden oft darin, Fachfremden die Problematik ihres Projektes klar zu machen, ohne den Fachmann oder die Fachfrau zu langweilen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten immer die Projekte für namhafte Firmen, technisch anspruchsvolle Lösungen oder außerordentlich geniale Ergebnisse. Und dennoch erhalten die Studierenden für die geleistete Arbeit nur Zensuren. Dabei wissen die Studierenden zu Beginn des Projekts erstmal nicht, wohin die Reise geht. Am Anfang stehen die Anfragen bei Firmen nach einem geeigneten Projektthema. Mittlerweile gleicht das einem aufwendigen Bewerbungsverfahren, da die anderen Fachschulen für Technik, Fachhochschulen und Universitäten die Vorzüge praktischer Projektarbeiten mit echtem Nutzwert für die Auftraggeber und Studierenden schätzen gelernt haben. Nach ein paar Wochen der Suche kristallisieren sich konkrete „Geschäftsbeziehungen“ heraus und die Tragweite des eigenen Handelns der künftigen Techniker gerät zunehmend ins Bewusstsein. In der Zweijährigen Fachschule für Technik an FES Wiesbaden erhalten die künftigen „Staatlich geprüften Techniker“ ihre Berufsgrundlagen in den Fachrichtungen Allgemeiner Maschinenbau, Computersystem- und Netzwerktechnik, Energietechnik und Prozessautomatisierung. Nach zwei Jahren in der Vollzeitform oder vier Jahren Berufs begleitend und entsprechend harter Vorbereitung sind neben den Abschlüssen zum Staatlich geprüften Techniker auch der Realschulabschluss, eine Ausbildereignungsprüfung oder die Fachhochschulreife erreichbar. Während dieser Zeit sind sie Studierende, was den Anspruch des „Sich - Bemühens“ zum Ausdruck bringen soll. Seit einigen Jahren gibt es außerdem ein einjähriges Ergänzungsstudium der Technischen Betriebswirtschaft. In allen Fachrichtungen gehört zu den Ausbildungsinhalten unter anderem die Durchführung einer fachübergreifenden Projektarbeit. Diese Projektarbeit ist in Teams von drei bis fünf Mitgliedern weitestgehend selbstständig durchzuführen. Sie soll den Studierenden die Möglichkeit geben, praktische Erfahrungen im Projektmanagement zu sammeln, technische Lösungen analytisch, strukturiert und praxisgerecht zu entwickeln, das eigene Vorgehen und die Ergebnisse kritisch zu bewerten sowie ihre gesamte Arbeit zu dokumentieren.
Die Themen der Maschinenbauer:
# Konstruktion eines Teilsystems für kamerageführte Roboteranlagen zur Vereinzelung von Bauteilen
# Entwicklung und Automatisierung einer Anlage zur Probeentnahme von flüssigem Kunststoff (bis 300°C), im Bereich eines Ver- und Umesterungs-Reaktors
# Entwicklung und Herstellung eines kombinierten Hub- / Drehantriebs für Drehschieberventile
# Optimieren von Schutzgittereinrichtungen bei Formteilmaschinen
# Entwicklung einer alternativen Sitzverstellung auf Basis eines Opel Vordersitzes
# Konstruktion einer Vorverdichtungsanlage sowie Konzipierung einer Wiegeeinrichtung für den Produktionsausschuss
# Ausarbeitung eines Bauprinzipienkatalogs, Durchführung einer Patentrecherche und Konstruktion eines Linienverteilers
Die Themen der Technischen Betriebswirte:
# Wirtschaftlichkeitsprüfung - Insourcing von Metallarbeiten
# Analyse und Optimierung von Prozessen innerhalb der Auftragsabwicklung und Lagerwirtschaft mit anschließender Empfehlung einer Softwarelösung
# Definieren eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 zur Sicherstellung der Re-Zertifizierung
# Strategie zur Nutzung einer Flexible Indexplatten Plattform
# Erstellung einer standardisierten Verfahrensanweisung zur Kostenkalkulation von Wartungsverträgen


Dreitägiges Seminar „Methodentraining“ in Oberwesel


Eindrücke aus Oberwesel.
Bilder: T. Uhlstein, J. Burger, S. Hollewedde, J. Dümpelmann, Text: T. Uhlstein, M. Monreal, S. Hollewedde, J. Dümpelmann, J. Burger, M. Sandow
Der Flyer zur Veranstaltung zum Download.

Seit 2010 ist es zur Tradition geworden. Die Studierenden der Zweijährigen Fachschule für Technik der Fachrichtungen Elektrotechnik (Schwerpunkt Energietechnik und Prozessautomatisierung) und Maschinentechnik (Schwerpunkt Maschinenbau) haben auch in diesem Jahr, im März 2016 am dreitägigen Methodentraining in Oberwesel teilgenommen. Das Methodentraining ist ein fester Bestandteil des Studiums zum staatlich geprüften Techniker in der Voll- und Teilzeitschulform an der Friedrich-Ebert-Schule Wiesbaden.
Das Seminar umfasste drei Workshops „Arbeiten mit Texten“, „Problemlösefähigkeit“ und „Teamentwicklung“. Die Inhalte der Workshops, an denen die Studierenden beider Fachrichtungen in gemischten Gruppen in Oberwesel gearbeitet haben, sind im angehängten Flyer nachlesbar.
Mit den Workshops erwerben die Studierenden fachübergreifende Kompetenzen, die sie für das weitere Studium (2 Jahre im Vollzeitstudium, 4 Jahre im Teilzeitstudium) in den Lernfeldern und für die Projektarbeit der Technikerschule nutzen / anwenden können. Wie an den Fotos unschwer zu erkennen ist, hatten die Studierenden sehr viel Spaß beim Lernen und Arbeiten in den Workshops.
Am letzten Tag standen die Teams vor der Herausforderung, die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen für eine abschließende Aufgabe mit unterschiedlichen Themen anzuwenden. Die Aufträge lauteten: „Erstellen Sie einen Werbespot und/ oder Werbe-Flipchart für eine Marketing-Strategie, um das Image von negativ in die Schlagzeilen geratenen Unternehmen zu retten und um das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen“.
Neben dem Erwerb der fachübergreifenden Kompetenzen ist es gelungen, die Studierenden beider Fachrichtungen für eine gemeinsame Arbeit zu gewinnen. Ein Ergebnis der Veranstaltung war, dass die Studierenden gern im Rahmen ihres Studiums an Unterrichtsprojekten in den Lernfeldern der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinentechnik gern gemeinsam arbeiten, lernen und studieren möchten. In diesem Fall werden seitens der Studierenden auch gemischte Teams zur Realisierung der Projekte im 6. /7. Semester in Betracht gezogen. Dieses Novum stellt natürlich auch eine Herausforderung an das Lehrerteam und die Unterrichtsorganisation dar, wofür es sicher Lösungen geben wird.
Auch im kommenden Schuljahr sind weitere Methodentrainings für die neu Studierenden im ersten Semester der Vollzeit- bzw. Teilzeitschulform in der Zweijährigen Fachschule für Technik geplant. Der Seminarort – die Rheintal - Jugendherberge Oberwesel hatte die Anforderungen für eine angenehme Lernatmosphäre und einen erfolgreichen Aufenthalt erfüllt.
Team Methodentraining


Erstes Lehrjahr beeindruckt mit Projektergebnissen


Vom Produkt zum Werkzeug. Eine Aufgabe mit einer Vielzahl von Lösungen.
Kreatives Gestalten und Erfinden waren ausdrücklich verlangt.
Fotoalbum mit den Originalbildern zum Download.

Das Thema: Nacherfinden technischer Lösungen
Die Aufgabenstellung: Erfinden und bauen Sie eine Baugruppe mit der es möglich ist, das dargestellte Blech-Profil mit einer Länge von mindestens drei Metern herzustellen. Die Baugruppe muss manuell und in einem normalen Werkbank-Schraubstock (Parallelschraubstock) eingespannt betrieben werden können. Zwei Versuchsblechstreifen aus DC01 weich mit den Abmessungen 0,6 x 50 x 1000 mm stehen zur Verfügung.
Der Zeitrahmen: 22. März bis 24. Mai 2016
Die Teamgröße: Je drei Schülerinnen und/oder Schüler des ersten Lehrjahres der Industriellen Metallberufe: Industrie-, Zerspanungs-, Werkzeug-, Feinwerk-, Fertigungsmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer
Der Verlauf: Am 3. Februar 2016 informierten die Klassenlehrer des ersten Lehrjahres die Ausbilder im Rahmen des alljährlichen Ausbildertreffens über das anstehende Projekt mit der Bitte, den Auszubildenden ausschließlich in organisatorischen Fragen Hinweise zu geben. Der Gastgeber des Ausbildertreffens war in diesem Jahr die InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG im Industriepark Kalle-Albert. Das Projekt solle den Erfindergeist und den Spaß am Maschinenbau, der tragenden Fachwissenschaft hinter der Metalltechnik, wecken, erklärten die Klassenlehrer den Ausbildern. Außerdem sei Ziel, ähnlich den Bedingungen eines „Betrieblichen Auftrages“ als Durchführungsvariante der praktischen Abschlussprüfung Teil 2, die Auszubildenden frühzeitig für betriebliche Prozesse zu sensibilisieren. Aufträge, wie eine Fremdfertigung, dürften da ebenfalls vergeben werden. Mit der Ausgabe der Projektunterlagen und dem damit verbundenen Auftrag zur Umsetzung am 22. März 2016 fingen die meisten Schülerinnen und Schüler sofort an, über mögliche technische Lösungen zu debattieren. Die Klassenlehrer bremsten sie zunächst und verwiesen auf die Notwendigkeit, ein solides Projektmanagement zu initiieren. Also mussten die Schülerinnen und Schüler eine Zeitplanung erarbeiten, sich auf ein Rollenverständnis innerhalb der Projektgruppen einigen, Regeln für den Datenverkehr sowie die Datensicherung festlegen und Maßnahmen zum Schaffen von Verbindlichkeit einleiten, wie das Schreiben von To-Do-Listen. Natürlich waren sie von der Sinnhaftigkeit nicht überzeugt. Der Auftrag schien ad hoc und ohne Umwege lösbar. Als die ersten technischen Zeichnungen Gestalt annahmen und die angestrebten Lösungen greifbar wurden, erkannten die ersten Gruppen den wahren Umfang des Projekts. Erfinden erfordert Zeit zum Denken. Eine Maschine, wenn auch nur eine kleine Baugruppe, hat Stellen der Kraftübertragung, der geführten Bewegung von Teilen und erfordert eine genügend hohe Genauigkeit in der Herstellung. Festlegungen auf technischen Zeichnungen unterliegen Standards, damit auch Dritte eindeutig interpretieren können, was sich der Ersteller der Zeichnung ursprünglich gedacht hat. Mit der ersten Baugruppe, die eine Gruppe recht frühzeitig vorstellte, kam eine große Dynamik in die Arbeit der Projektgruppen. Alle waren gespannt, ob die eigene Idee eine ähnliche Produktqualität am Blechstreifen erzeugen würde, wie die vorgestellte. Nach und nach wich die Aufregung der Entspannung. Alle Gruppen fanden eine Lösung, die sie auch herstellen konnten. Zur Abschlusspräsentation in der FES Wiesbaden bestehend aus zwölf Messeständen und zwei Präsentationsebenen erschienen auch die Ausbilder. Die Schülerinnen und Schüler erklärten die Funktionsweisen ihrer Erfindungen. Sie berichteten über Probleme und Schwierigkeiten im Projektverlauf und wie sie diese bewältigt hatten. Sie reflektierten aber auch, was sie alles an Erfahrungen und neuem Wissen aus diesem Projekt mitnehmen können.

Text und Fotos: Th. Scholz

Fachoberschulklasse besucht buddhistischen Tempel


Die Schüler der Fachoberschulklasse 12OA32 staunten nicht schlecht, als sie mit ihrem Religionslehrer den buddhistischen Siht-Wat-Thazung-Tempel in der Hasengartenstraße 22 betraten. In einem von außen eher unscheinbaren Gebäude verbarg sich ein prunkvoll nach thailändischer Bauart eingerichteter Tempel mit vergoldeten Buddha-Figuren. Darin erwartete sie nicht nur der für die externe Kommunikation zuständige Puttapong Kissener, sondern auch ein in dem Gebäude wohnender Mönch.

Mönche müssen 227 Regeln einhalten

Sichtlich beeindruckt von der authentischen Kulisse wandten sich die Schüler mit ihren zahlreichen Fragen an die beiden Buddhisten. Sie erfuhren Einiges über den Alltag in der Gemeinde und die Rituale wie der täglichen Meditation. Ein "normaler" Buddhist müsse strikt fünf Regeln einhalten, Mönche dagegen 227, erläuterte Kissener den Schülern. Alle Regeln seien eine Herausforderung, ergänzte der Mönch, aber die ersten fünf die schwierigsten. Darunter ist auch das Gebot, auf Rauschmittel wie Alkohol zu verzichten. Die Schüler nickten an dieser Stelle mitfühlend.

Gemeinsamkeiten unter den Weltreligionen

Die Mönche der Gemeinde kommen aus einem der größten Tempel Thailands, dem "Wat Thasung" in Utai Thani. Im Wiesbadener Tempel leben drei Mönche, die im Wechsel von derem Haupttempel entsandt werden. Besonders erstaunt waren die Schüler, als sie erfuhren, dass die Mönche nicht selbst kochen dürfen, sondern auf die Gaben ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Aber einige im Christentum vorkommende Bräuche kamen den Besuchern doch bekannt vor wie der Zölibat, der für alle buddhistischen Mönche gilt. Natürlich war auch das buddhistische Gebot „Du sollst nicht töten!“ den Schülern sehr vertraut. Es ist zu hoffen, dass durch Veranstaltungen dieser Art, Vorurteile abgebaut und dieses in allen Weltreligionen vorkommende Gebot auch endlich weltweit eingehalten wird.
Text und Bilder: Jürgen Schlegel, Religionslehrer

Eindrücke vom Schülerkonzert "Alles für die Noten"


Noch besser

Im Frühling 2014 gab es an der FES die legendäre Show „Alles für die Noten“

Hier der alte Bericht:

Schüler machen freiwillig mehr als notwendig für die Schule. Ein Gerücht oder doch nicht? Ende März absolviert nun auch die dritte Klasse des ersten Ausbildungsjahres der Veranstaltungstechniker den krönenden Abschluss der Projekteinheit: Livekonzert. Wieder dient das Foyer zusammen mit Raum 16 als Konzertsaal. Wieder erfreuen sich die vielen Schüler an der Abwechslung in der ersten und zweiten Pause. Und was für eine Band! Der Drummer zählt an: „zwo, drei, vier“. Das Licht flasht zum Takt, die Jungs legen los. Die attraktive Sängerin lädt zum Stehenbleiben ein, wird aber gut bewacht von der Band in dunklen Anzügen und Bauhelmen. Der Sound stimmt sofort, die Proben am Vortag machen es möglich. Als Highlight des Tages bittet der Frontman der Band die völlig überraschte (Lieblings-)Lehrerin der Klasse auf die Bühne und widmet ihr einen Song. Nicht viele Lehrer haben es an der Friedrich-Ebert-Schule bis auf die Bühne geschafft, doch sie hat es verdient, so verabschiedet zu werden, denn ab Juni übernimmt sie bei den Festspielen in Bayreuth die Betreuung der Videotechnik - hinter der Bühne. Auch das zweite Set in der zweiten Pause spielen die Schüler versiert durch, beim Sänger Timo wird klar: Er hat das Zeug zur „Rampensau“. Und auch die Sängerin beweist, dass sie nicht zum ersten Mal vor Publikum steht. Der Rest ist schnell erzählt, Aufbau wie immer am Vortag, anschließend Probe bis in den Abend, nächster Tag zwei mal 15 Minuten Show, Abbau, Einlagern, Reflexion. Anschließend wird von den Schülern das zusätzlich ausgeliehene Equipment wieder in die Betriebe zurückgebracht. An dieser Stelle danken wir den Ausbildungsbetrieben, die uns das Material zur Verfügung stellten ganz herzlich (in alphabetischer Reihenfolge): AEM, Christian Becht, Bühnenreif, Medienreich, Unicate Events. Ach übrigens, die Schüler blieben länger in der Schule, arbeiten in der Freizeit für das Projekt, involvierten ihre Ausbildungsbetriebe, beschäftigten ihre Freunde und kümmerten sich mehr als notwendig und dies freiwillig. „Kaipelle- alles nur für die Noten“ war der Name der Band. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie in der Schule noch einmal auftritt.


Und die Klasse hat es wahr gemacht

Januar 2016 packen die Schüler die Instrumente aus und die Traverse an, it´s showtime again. Wieder werden Lautsprecher gestapelt, Mikrofone verkabelt, Lampen gehängt, Szenen programmiert und Molton drapiert. Diesmal geht der Aufbau noch rascher von der Hand, der Sound ist noch knackiger, Sänger Timo immer noch mitten drin, das Drumkit knallt, der Bass schiebt und die Gitarre sägt. Unterstützend ist ein Saxophonist aus dem 2. Lehrjahr dazu gestoßen. Nach zwei Shows ist klar, da ist in den letzten zwei Jahren einiges passiert. Diesen Jungs kann man vertrauen. Endspurt, bald ist Prüfung. Die Lehrerin von damals war übrigens auch da, und sie musste wieder auf die Bühne.

Text und Bilder K. Grumpe