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Griff in den „Suchtsack“
23. Februar 2018, 14:52
Alter: 211 Tage


VON: JS



Fachoberschulklasse zu Gast im Suchthilfezentrum Wiesbaden



Suchtsack, Bild: js

Was haben das Schlankheitskochbuch, die Kondome, das Handy, die Einkaufstasche und der Terminkalender gemeinsam? Die Schüler*innen der Fachoberschulklasse 11OA32 durften einen dieser Gegenstände (und noch viel mehr) aus dem „Suchtsack“ ziehen. Katharina Munz von der Fachstelle für Suchtprävention des Suchthilfezentrums Wiesbaden forderte alle Teilnehmenden auf, den Bezug zu einer möglichen Sucht zu nennen.

Selbst die sonst etwas stilleren Schüler*innen meldeten sich hier engagiert zu Wort und brachten ihr Vorwissen und teilweise auch Erfahrung mit den entsprechenden Drogen ein. Dies gab der Referentin die Gelegenheit, bestimmte Vorurteile zu korrigieren – ohne oberlehrerhaft zu wirken. So waren einige überrascht von manchen Fakten zum Thema Cannabis. Beispiel: In vielen Fällen sei auch noch nach acht bis zehn Wochen der Cannabis-Konsum nachweisbar und damit der Führerschein weg, erläuterte Munz.

Suchtprävention fördere Verhaltensweisen, Fertigkeiten sowie Strukturen, die vor Sucht schützen, so das Credo der Fachstelle. Die damit verbundenen Fähigkeiten seien lernbar und stärkten Menschen, ein gesundes suchtfreies Leben zu führen. Die Expertinnen der Fachstelle bieten im Rahmen der Suchtprävention nach Vereinbarung (Tel. 0611 90048-70) kostenlose Infoveranstaltungen für Schulklassen an. Die ersten positiven Rückmeldungen der Schüler*innen bestärken uns, auch zukünftig an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Übrigens, die Symbole Schlankheitskochbuch, Kondome, Handy, Einkaufstasche und Terminkalender stehen für Mager-, Sex-, Internet-, Kauf- und Arbeitssucht. Weitere Inhalte des Suchtsacks waren: Chips (Essstörung), Spielkarten/Pokerchips (Spielsucht), Maus (Computerspielsucht), Laufbuch (Sportsucht), Spritze (harte Drogen) und die Longpapers (Cannabis). Die Gegenstände und Konsummittel Zigarettenschachtel, Kaffee, Energy Drink, Schmerztabletten und der „Flachmann“ stehen für sich. Jürgen Schlegel

 








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