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Abschlusspräsentation der Teilzeit-Technikerprojekte 3.2.2018
01. Februar 2018, 13:02
Alter: 313 Tage


VON: TS



Ab 8:00 Uhr wurden spannende technische Problemlösungen gezeigt.

Die Abschlussprojekte fanden ein würdiges Ende.



Zum zweiten Mal dabei: Acht Jahre nach erfolgreichem Abschluss der Technikerschule selbst als Auftraggeber anwesend. Eugen Donhauser, Fa. GUTSCHILD, kennt die Situation genau. Er selbst stand genau vor acht Jahren dem Publikum Rede und Antwort als Studierender der Zweijährigen Fachschule für Technik, kurz Technikerschule. Mit dem Abschluss als Staatlich geprüfter Techniker machte er sich selbständig mit der Firma GUTSCHILD.


Fachsimpeln und Staunen wie auf einer richtigen Messe. (Bilder: ts,sh)

Vier Projekte der Fachrichtung Maschinenbau und sechs Projekte der Fachrichtung Energietechnik und Prozessautomatisierung fanden am 03.02.2018 ihren Abschluss mit einer Präsentation der einzelnen Ergebnisse. Insgesamt 36 Studierende der Zweijährigen Fachschule für Technik bauten am Freitag bereits ihre Messestände auf, testeten noch einmal ihre Vorträge und den Umgang mit Funkmikrofonen. Sollten diese im Stativ stecken, damit die Hände frei sind oder doch lieber in der Hand gehalten werden, damit man sich frei bewegen kann. Viele Kleinigkeiten mussten arrangiert werden für den Erfolg am Samstag. Wertvolle Unterstützung fanden die Studierenden in den Berufsschülern des Berufes Fachkraft für Veranstaltungstechnik der FES Wiesbaden, die eigens für die Maschinenbauer eine kleine Bühne aufbauten. Die Studierenden des Schwerpunkts Energietechnik und Prozessautomatisierung fuhren am Freitagmittag gar mit einem LKW vor, um die Anlage ihrer Projektaufgabe, eine hochflexible, Roboter sowie Kamera unterstützte Montagelinie, in das Foyer der Schule zu installieren. Die Studierenden dieser Fachrichtung haben häufig die Aufträge: Automatisieren und Erhöhen der Maschinensicherheit. Neben diesem automatisierten System wurden von den Maschinenbau-Technikern weitere technisch sehr interessante Problemlösungen aus den Bereichen Drahtverseiltechnik, Umformtechnik und Vorrichtungsbau vorgestellt.

 

Die Präsentationen dauern in der Regel jeweils eine Viertelstunde. Danach geht es an die Messestände, um Detailfragen zu klären. Häufig stehen an den Messeständen die Lösungen real oder modellhaft zum näheren Begutachten. Das Auftreten an den Ständen und die Leistungen während der Präsentationen unterliegen der Bewertung durch das jeweils betreuende Lehrerteam. So geht es im Halbstundentakt weiter. Die Schwierigkeit besteht für die Präsentierenden oft darin, Fachfremden die Problematik ihres Projektes klar zu machen, ohne den Fachmann oder die Fachfrau zu langweilen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten immer die Projekte für namhafte Firmen, technisch anspruchsvolle Lösungen oder außerordentlich geniale Ergebnisse. Und dennoch erhalten die Studierenden für die geleistete Arbeit nur Zensuren. Dabei wissen die Studierenden zu Beginn des Projekts erstmal nicht, wohin die Reise geht. Am Anfang stehen die Anfragen bei Firmen nach einem geeigneten Projektthema. Mittlerweile gleicht das einem aufwendigen Bewerbungsverfahren, da die anderen Fachschulen für Technik, Fachhochschulen und Universitäten die Vorzüge praktischer Projektarbeiten mit echtem Nutzwert für die Auftraggeber und Studierenden schätzen gelernt haben. Nach ein paar Wochen der Suche kristallisieren sich konkrete „Geschäftsbeziehungen“ heraus und die Tragweite des eigenen Handelns der künftigen Techniker gerät zunehmend ins Bewusstsein. In der Zweijährigen Fachschule für Technik an FES Wiesbaden erhalten die künftigen „Staatlich geprüften Techniker“ ihre Berufsgrundlagen in den Fachrichtungen Allgemeiner Maschinenbau, Computersystem- und Netzwerktechnik, Energietechnik und Prozessautomatisierung. Nach zwei Jahren in der Vollzeitform oder vier Jahren Berufs begleitend und entsprechend harter Vorbereitung sind neben den Abschlüssen zum Staatlich geprüften Techniker auch der Realschulabschluss, eine Ausbildereignungsprüfung oder die Fachhochschulreife erreichbar. Während dieser Zeit sind sie Studierende, was den Anspruch des „Sich - Bemühens“ zum Ausdruck bringen soll. Seit einigen Jahren gibt es außerdem ein einjähriges Ergänzungsstudium der Technischen Betriebswirtschaft. In allen Fachrichtungen gehört zu den Ausbildungsinhalten unter anderem die Durchführung einer fachübergreifenden Projektarbeit. Diese Projektarbeit ist in Teams von drei bis fünf Mitgliedern weitestgehend selbstständig durchzuführen. Sie soll den Studierenden die Möglichkeit geben, praktische Erfahrungen im Projektmanagement zu sammeln, technische Lösungen analytisch, strukturiert und praxisgerecht zu entwickeln, das eigene Vorgehen und die Ergebnisse kritisch zu bewerten sowie ihre gesamte Arbeit zu dokumentieren.

 

Die Themen der Maschinenbauer - 07FT11:

# Konstruktion einer servo - elektrischen Gewinderollmaschine

# Entwicklung eines Trennautomaten zum Ablängen von Drahtseilen

# Automatisierung eines Entgratprozesses für Kreuzrollenlager

# Entwicklung eines Rüstsystems für Bandstahlstanzen von Druckluftformautomaten

 

Die Themen der Elektrotechnik - 07FT22:

# Entwicklung und Realisierung einer hochflexiblen, Roboter sowie Kamera unte>rstützten Montagelinie für Laborverschlüsse

# Energieeinsparung durch Drehzahlregelung

# Erweiterung einer Presse für KFZ - Kennzeichen mittels eines Bild verarbeitenden Systems

# Sicherheitstechnische Anpassung eines Prüfstandes für Rührwerke

# Optimierung und Automatisierung der Warenausgangsprüfung eines Zwei-Achsen-Servosystems

# Umrüstung einer Möller PS4 auf Simatic S7-1200 mit erweitertem Funktionsumfang

 

Sonder-Ausstellung von Unterrichtsprojekten der Energietechnik und Prozessautomatisierung - 03FT22

# Greenkeeper

# Raumluft

# Smoker

# Münzautomat








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