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Wiesbadener Jugendbefragung 2017
16. Februar 2018, 08:19
Alter: 128 Tage


VON: JS



Amt für Soziale Arbeit diskutiert Ergebnisse mit FES-Schüler*innen



Dicht gedrängt saßen und standen die Jugendlichen und zeigten großes Interesse an den Ergebnissen der Jugendbefragung. Foto: js


Der größte Raum der Schule war gerade groß genug: Etwa 120 Schüler*innen und deren Lehrkräfte lauschten gespannt, als Beate Hock und Conny Meyne vom Amt für Soziale Arbeit die Ergebnisse der Wiesbadener Jugendbefragung vortrugen. Und die hatten es in sich: Auf die Frage, was den Jugendlichen am meisten Sorgen mache, war die Umweltverschmutzung überraschenderweise an erster Stelle, dicht gefolgt von Sorgen rund um das Thema Schule, Ausbildung und Prüfungen.

Auch bei der Frage, wen die Jugendlichen nicht so gerne als Nachbarn hätten, gab es ein unerwartetes Ergebnis: „Eine Familie, die von Sozialhilfe lebt“, war die häufigste Antwort. Mit etwas Abstand folgte dann erst die „Wohngemeinschaft mit mehreren Studenten“. Die Antworten zu der allgemeinen Lebenszufriedenheit scheinen dagegen wieder weniger überraschend zu sein: Mit Blick auf ihr Leben und der Zukunftsaussichten fühle sich etwa jeder Zehnte „unzufrieden“ oder auch „subjektiv benachteiligt“, so Frau Hock. Bei den Befragten, die ihre Freizeit überwiegend alleine verbringen, seien es immerhin schon 50 Prozent. Soziale Isolation scheint also in besonders starkem Maße Unzufriedenheit zu fördern.

Ein weiterer großer Themenschwerpunkt war die Partizipation von Jugendlichen. Auf die Frage, ob Jugendliche über genügend Möglichkeiten verfügen, ihre Interessen einzubringen, antworteten 31 Prozent mit „Nein, die Möglichkeiten reichen nicht aus“. Die Referentinnen führten dies auch darauf zurück, dass die vielen Beteiligungsmöglichkeiten nicht bekannt seien. Frau Meyne stellte daher im Anschluss Initiativen der Stadt Wiesbaden vor. Beispiel "YouthBank Wiesbaden": Hier können Jugendliche unbürokratisch für gute Ideen Beratung und Geld bekommen.

Mindestens genauso wichtig wie die Vorstellung der Ergebnisse war uns die Diskussion mit den Schüler*innen. Es sei eine gewisse Hemmschwelle vorhanden, bei Problemen auf Lehrkräfte zuzugehen, gab ein Schüler zu bedenken. Eldar Stankevich nutzte daher die Gelegenheit, das Beratungsangebot CONNECT vorzustellen. Auch die nicht immer sauberen und defekten Schultoiletten wurden thematisiert. Dazu äußerte sich unser Hausmeister Jean Ajavon, der für seinen Appell, die sanitären Anlagen sorgsam zu behandeln, tosenden Applaus erntete. Auf die Frage, ob wir eine solche Veranstaltung – vielleicht sogar nach einer eigenen Schulumfrage – wiederholen sollten, erhoben sich viele Daumen. Die Befragung ist jedenfalls schon in Arbeit. Jürgen Schlegel


Links:

bscw.wiesan.de/pub/bscw.cgi/d2206057/input-friedrich-ebert-schule-02_2018_cm.pptx







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